Miswak - Die Naturzahnbürste

Miswak - die natürliche Zahnbürste

Der sogenannte Miswak, auch Sewak oder Siwak genannt, wird aus dem Arakbaum, häufig auch Zahnbürstenbaum (Salvadora persica) genannt, gewonnen. In vielen muslimischen Ländern wird das Zahnputzholz bereits seit über 5.000 Jahren verwendet. 

Zahnbürste und Zahnpasta in einem

Wenn Sie das Zahnputzholz anstelle einer herkömmlichen Zahnbürste verwenden, hat dies den Vorteil, dass Sie keine zusätzliche Zahnpasta benötigen. Denn in dem Miswak-Holz befinden sich viele natürliche Fluoride. Diese sind auch in Zahnpasta enthalten und haben einen positiven Einfluss auf die Zähne und auch die Knochen. Da die Fluoride mit der Zeit etwas verloren gehen, sollten Sie das Holz regelmäßig abschneiden. Zudem sind Tannine enthalten, die die Mundschleimhaut beruhigenEntzündungen vorbeugen und die Heilung diverser kleiner Verletzungen im Mundbereich beschleunigen. Weitere nützliche Inhaltsstoffe sind: SiliciumSaponineVitamin CFlavonoideCalciumsulfat und Chloride

Für eine effektive Reinigung sorgen kleine Gipskristalle. Dadurch, dass alle erwähnten Stoffe komplett natürlich sind, können sie vom menschlichen Körper sehr gut aufgenommen und verarbeitet werden. Des Weiteren hat der Miswak auch eine blutstillende Wirkung und Bakterien werden abgetötet. Die Zähne werden beim Putzen mit einem speziellen Film überzogen, der sie vor diversen äußeren Einflüssen schützt. 

Wie wird der Miswak benutzt?

Da nun die Vorteile des etwas anderen Zahnputzholzes bekannt sind, geht es darum, es richtig einzusetzen. Vor der ersten Nutzung sollte es vorbereitet werden. Zunächst wird an einem Ende des Holzes die Rinde (ein bis zwei Zentimeter) entfernt. Hierfür sollte ein scharfes Messer verwendet werden. Nun wird der geschälte Bereich mit ein wenig Wasser oder Speichel eingeweicht. Mit den Schneidezähnen wird nun durch Drehen des Holzes ein kleiner Borstenkopf erzeugt. Ist dies erledigt, können Sie mit der Zahnpflege beginnen. Hierzu streichen Sie leicht mit dem Miswak über Ihre Zähne und die Zahnzwischenräume. 

Nach dem Zähneputzen sollten Sie die faserigen Borsten unter fließendem Wasser ausspülen und das Holz an der Luft trocknen lassen. Wenn Sie den Miswak das nächste Mal verwenden möchten, sollten Sie ihn erneut mit Wasser oder Speichel anfeuchten. Nach ungefähr zwei bis drei Tagen werden die borstigen Fasern abgeschnitten und erneut etwas Rinde abgetrennt. 

Die von uns angebotenen Miswaks sind in einer wiederverschließbaren Papiertüte eingeschweißt. Leider muss sie von innen mit Plastik ausgekleidet werden, um ein Austrocknen des Miswaks zu verhindern. Da sich die Tüte aber wiederverschließen lässt, kann an Plastik gespart werden und das Zahnputzholz bleibt möglichst lange frisch

Fazit

Am Anfang ist der Geschmack des Miswaks etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings keineswegs unangenehm, sondern eher intensiv. Auch das Putzen selbst gestaltet sich etwas anders als mit einer herkömmlichen Zahnbürste. Denn die Borsten befinden sich vorne, sodass der Miswak nicht seitlich gehalten wird. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kann die Technik allerdings schnell erlernt werden. Vorteilhaft ist, dass das Holz weitaus besser gebogen werden kann als eine Zahnbürste.

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Oliver Hornung / Marie Natur | Geraer Ring 7 | 12689 Berlin

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