Wundermittel Kokosöl

Das natürliche Kokosöl ist ein richtiger Allrounder: Als Gesichtscreme, für die Haarpflege oder als Abschminkhelfer wird das Öl zum unverzichtbaren Naturprodukt im Badezimmer.

Das Kokosöl hat in den vergangenen Jahren einen richtigen Aufschwung erlebt. Immer mehr Menschen entdecken dessen Vielseitigkeit – und das zu Recht. Denn Kokosöl kann als Alternative zu vielen herkömmlichen Pflegeprodukten dienen. Dadurch lassen sich zum Beispiel auch unnötige Plastikverpackungen oder mit Mikroplastik angereicherte Produkte umgehen. Wir zeigen ein paar Beispiele für die Anwendungsgebiete von Kokosöl aus dem kostenlosen E-Book Wundermittel Kokosöl.

Kokosöl für die Hautpflege

Kokosöl bietet sich als feuchtigkeitsspendende Hautcreme an, die zudem reich an Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen ist. Wer zu trockener Haut neigt, findet im Kokosöl eine hervorragende Lösung, völlig frei von Alkohol oder Silikonen. Einfach nach dem Waschen eine kleine Menge Kokosöl auf der Gesichtshaut einmassieren und am besten über Nacht einwirken lassen.

Die pflegende Wirkung stammt von natürlichen, hauteigenen Keimen, die das Kokosöl abbauen. Dabei entstehen wertvolle Substanzen wie Glycerin und Fettsäuren, die für eine gesunde Haut wichtig sind. Die im Öl enthaltene Laurinsäure soll außerdem entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften haben. Dadurch fördert die Anwendung den natürlichen Heilungsprozess der Haut.

Kokosöl als Abschminkhelfer

Viele Make-Up-Produkte wie Mascara oder Lidschatten lassen sich nur mit fetthaltigen Mitteln rückstandslos entfernen. Hier bietet sich Kokosöl also hervorragend als natürliches Abschminkmittel an. Für die Anwendung lässt man einfach einen halben Teelöffel Öl in den Händen schmelzen, verteilt es entweder direkt auf und an den Wimpern und wischt es mit einem Wattepad ab. Oder man trägt es zuerst auf ein Wattepad auf und wischt damit dann über die Augenpartien.

Kokosöl gegen Falten

Die rückfettende Wirkung von Kokosöl ist besonders wichtig für die Vorbeugung von Faltenbildung. Ist die Gesichtshaut trocken und strapaziert, haben Falten leichtes Spiel. Die Haut verliert an Elastizität und kleine Furchen entstehen schnell. Durch die Zufuhr von Feuchtigkeit kann man faltiger Gesichtshaut mit der Anwendung von Kokosöl also gut entgegenwirken.

Kokosöl für die Lippenpflege

Was für trockene Haut gilt, gilt natürlich auch für spröde, ausgetrocknete Lippen. Besonders im Winter sind die Schleimhäute rund um den Mund Strapazen ausgesetzt und trocknen leicht aus. Dann ist es wichtig, für ausreichende Feuchtigkeit zu sorgen und gegebenenfalls Fette zuzuführen – zum Beispiel mit Kokosöl. In ein kleines Tiegelchen abgefüllt passt das Kokosöl auch leicht in jede Hand- oder Jackentasche und ist dann jederzeit griffbereit.

Kokosöl für die Haarpflege

Die Inhaltsstoffe, die Kokosöl so wertvoll für unsere Haut machen, machen es ebenso zu einem tollen Haarpflegeprodukt. Antioxidantien und die antibakterielle Laurinsäure schützen die Haare vor schädlichen, äußeren Einflüssen. Bei der Anwendung einfach eine kleine Menge Kokosöl, etwa haselnussgroß, gleichmäßig in die Haare geben.

Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren führt dazu, dass sich das Kokosöl bei der Anwendung wie ein schützender Film über die Haare legt, aber kaum einzieht. Das lässt das Haar geschmeidig und weich wirken. Deshalb eignet sich Kokosöl als Haarkur besonders für trockenes, dickes Haar. Wer eher feine Haare hat oder zu fettigem Haar neigt, sollt auf die Anwendung allerdings verzichten. Feine Haare werden durch die Fettschicht unnötig schwer und wirken dann strähnig. Und dass fettendes Haar nicht noch mehr Fette benötigt, liegt ja auf der Hand.

Auch gegen Schuppen kann Kokosöl Wunder wirken. Schuppen können unterschiedliche Ursachen haben, unter anderem auch eine zu trockene Kopfhaut. Wer darunter leidet, kann mit Kokosöl Abhilfe schaffen. Einfach etwa eine halbe Stunde vor der Haarwäsche nah an der Haarwurzel in die Kopfhaut einmassieren, einwirken lassen und nach mindestens 30 Minuten ausspülen.