Plastikfreier Versand                                        Versandkostenfrei ab 30 €                                        CO2-effizient mit DHL GoGreen

Zero Waste im Bad: 5 Tipps wie dein Badezimmer plastikfrei wird

Wer einen kleinen Mülleimer im Bad hat, weiß wie viel Müll sich hier regelmäßig anhäuft. Ob Zahnbürste, Wattepads oder Rasierklingen, gerade im Bad sammeln sich schon aus rein hygienischen Gründen viele Wegwerfprodukte an. Dabei gibt es mittlerweile viele Alternativen, die wiederverwendbar oder plastikfrei sind, ohne dass man auf Hygiene verzichten muss. Unsere 5 Tipps zeigen, wie man mit etwas Kreativität und nachhaltigen Produkten viel Plastikmüll im Bad einsparen kann.

1. Gesichtspflege: Reine Haut und reines Gewissen

Das Gesicht ist deine Visitenkarte. Das klingt zwar wie ein abgedroschener Spruch, hat aber durchaus einen wahren Kern. Deshalb sollten wir bei der Gesichtspflege besonders viel Wert auf hochwertige und naturbelassene Produkte legen und unter anderem Mikroplastik als Inhaltsstoff vermeiden. Die kleinen Plastikpartikel sind zum Beispiel oft in Peelingcremes enthalten.

Dabei muss man nicht einmal zwingend zu Peelingcremes greifen, um Hautschuppen und Unreinheiten zu beseitigen. Auch feste Naturschwämme haben einen ähnlichen Peelingeffekt und lassen sich hervorragend mit natürlicher Seife ganz ohne unnötige Zusatzstoffe verwenden. Wer es noch eine Stufe rauer mag, kann auch auf eine Gesichtsbürste mit Naturborsten zurückgreifen. Umgekehrt gibt es auch sanftere Optionen, wie den weichen Honeycomb Naturschwamm. Und auch für Veganer bieten die pflanzlichen Luffa- und Konjac-Schwämme die passende Alternative.

Wie schon erwähnt kann man diese Produkte sehr gut mit natürlichen Seifen kombinieren. Bio-Seifen reinigen effektiv und sanft und sind frei von synthetischen Farbstoffen oder Tensiden auf Erdölbasis. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deine Haut!

2. Mundhygiene: Geht das auch ohne Plastik?

Ja, gibt es. Und zwar alles, was es für gesunde Zähne und Zahnfleisch braucht. Das Essenziellste für die Mundhygiene ist sicherlich die Zahnbürste. Die handelsüblichen Modelle bestehen allerdings meist nur aus Kunststoffen. Das muss nicht sein: Zahnbürsten aus Bambus reinigen genauso gut, kommen ganz ohne Plastik aus und sehen zudem noch ziemlich schick aus. Als Alternative zur normalen Zahnbürste, kann man es auch mal mit Miswak, der arabischen Version der Zahnbürste probieren. Miswak sind die Zweige des sogenannten Zahnbürstenbaums und enthalten von Natur aus 19 Stoffe, die die Mundhygiene und Gesundheit verbessern. So kann man die Zähne ganz ohne Wasser und Zahnpasta auf besonders natürliche Art reinigen.

Auch auf die Zahncreme aus der Plastiktube kann man verzichten, dafür gibt es verschiedene Alternativen. Zum Beispiel Zahnputztabletten, die man in vielen Unverpackt-Läden ganz ohne Plastikverpackung bekommt. Einfach draufbeißen und wie gewohnt mit dem Zähneputzen loslegen.

Selbst die Zahnseide, die in der Regel aus Nylon besteht und in Plastik eingepackt ist, lässt sich durch ein kunststofffreies Produkt ersetzen. Zum Beispiel durch Zahnseide aus reiner Naturseide, mit Bienenwachs gewachst und in kleine Glasbehälter abgepackt. Den Behälter muss man nur einmal kaufen, denn dafür gibt es auch Nachfüllpacks.

 3. Körperpflege: Sauber, frisch und plastikfrei

Die tägliche Dusche ist vielen Deutschen heilig – entweder um morgens richtig wach zu werden oder um abends frisch und erholt ins Bett zu gehen. Das typische Bild in deutschen Badezimmern ist allerdings eine Ansammlung von Plastiktuben in der Dusche: Shampoo, Conditioner, Duschgel, Peeling & Co. Dabei gibt es für alles plastikfreie Alternativen.

Unzählige Hersteller bieten mittlerweile festes Shampoo und Duschgel an, die wie ein normales Stück Seife aussehen, aber speziell für die Haarwäsche oder den Körper geeignet sind. Das macht es einfacher, die Produkte ohne Verpackung zu kaufen, was dem Meer an Plastiktuben in einschlägigen Drogerien etwas entgegensetzt. Das spart nicht nur Plastik, sondern auch Geld, denn feste Seifen halten deutlich länger als ihre flüssigen Counterparts im Plastikgewand. Ein Seifensäckchen kann zusätzlich helfen, dass deine Seife bis auf das letzte Fitzelchen verbraucht wird und hat dazu noch einen angenehmen Peelingeffekt.

4. Rasieren – Haarfrei ganz ohne Plastik
Nicht nur Männer tun es, auch Frauen greifen regelmäßig zum Rasierer. Schließlich ist Haut ganz ohne Härchen nicht nur im Sommer bei uns angesagt. Viele greifen der Einfachheit halber zu sogenannten Systemrasierern, Nassrasierern mit austauschbaren Köpfen aus Plastik. Das wird auf Dauer nicht nur teuer, sondern produziert auch viel Plastikmüll. Die ideale Alternative ist ein klassischer Rasierhobel, den es schon mehr als 100 Jahre gibt. Ein Rasierhobel besteht in der Regel komplett aus Edelstahl und wenn die Klinge stumpf wird, muss man nicht den gesamten Kopf, sondern nur die Klinge selber ersetzen. Das macht dieses “altmodische“ Utensil nicht nur besonders umweltschonend, sondern auch kostengünstig. Mit etwas Übung eignen sich die nachhaltigen Rasierhobel für Frauen und Männer zur Rasur von Bart-, Achsel- und Beinhaaren, sowie auch im Intimbereich. Besonders angenehm ist die Nassrasur mit einem Rasierschaum, der jedoch meist in Wegwerfverpackung daherkommt. Eine nachhaltige und müllfreie Alternative ist hierfür Rasierseife. In normalen Geschäften sind Rasierhobel heutzutage eher schwierig zu finden, allerdings gibt es online ein breites Angebot. Probiert es mal aus!

 5. Monatshygiene – So wird deine Periode besonders angenehm und müllfrei

Während der Periode produziert frau besonders viel Müll. Eine Frau verbraucht im Laufe ihres Lebens über 10.000 Monatshygieneprodukten, die nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden. Dabei gibt es mittlerweile eine Vielzahl an wiederverwendbaren und umweltfreundlichen Alternativen. Ob Menstruationstasse (auch Mooncup genannt), Periodenunterwäsche oder waschbare Stoffbinden, auf Wegwerfprodukte wie Binden oder Tampons kann man komplett verzichten. Unser persönlicher Favorit sind Menstruationsschwämmchen. Diese kleinen Levantiner-Schwämme funktionieren nicht nur am ehesten wie ein gewöhnlicher Tampon, sondern sind nach Gebrauchsende auch komplett biologisch abbaubar. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass die Menstruationsschwämme aus nachhaltiger Ernte stammen und nicht gebleicht werden, was man an der leicht bräunlichen Farbe erkennen kann. So erhältst du ein 100 prozentiges Naturprodukt, dass wiederverwendbar und besonders nachhaltig ist, da es sich um ein nachwachsendes Naturprodukt handelt. Zudem lassen sich Menstruationsschwämmchen individuell auf jeden Körper zuschneiden und sind besonders angenehm und fast nicht spürbar beim Tragen. Mehr zu der Anwendung von Menstruationsschwämmen kannst du hier nachlesen.

 

Wir hoffen, dass dir unsere Tipps helfen die ersten Schritte in ein plastikfreieres Leben zu unternehmen. Sicherlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um Müll im Bad einzusparen. Deshalb freuen wir uns auf deine Ergänzungen in den Kommentaren unter diesem Beitrag!

 


Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
Maisoap Shampoo Seife Maisoap Shampoo Seife
Inhalt 90 Gramm (7,72 € * / 100 Gramm)
6,95 € *
Diese Website nutzt Dienste von Facebook® u.a. zur Optimierung von Anzeigen. Sie können der Nutzung hier widersprechen. Mehr erfahren